Anwendung

Rizinusöl in der Anwendung

Rizinusöl ist bereits bei den Ägyptern bekannt und als Heilmittel und Medizin verwendet. Hergestellt und gewonnen wird es aus den fetten, reichhaltigen Samen des ‚Wunderbaums‘ Ricinus Communis. Dieser wird, in seiner vollen Blüte, bis zu 13 Meter hoch, ist aber in den eher subtropischen Gebieten als Strauchpflanze und Busch bekannt. So wie es bereits vor 4000 Jahren am Nil und Umgebung als Heil-, Haus- und Pflegemittel eingesetzt wurde und Schwangeren wie jenen mit Magenproblemen Erleichterung verschaffte, so findet das Öl aus den gepressten Samen auch heute noch umfassend Anwendung … und zwar in der Medizin, der Kosmetik und selbst auch in der Industrie.

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Sich mit Rizinusöl besser fühlen

Rizinusöl und die Anwendung auf der HautSchaut man auf die heilenden Kräfte des kaltgepressten Öls, so freuen sich besonders jene, die unter Verstopfungen leiden. Denn nur wenige Tropfen des kalten gelben Öls wirken abführend. Außerdem wird auch bei der Behandlung von Warzen und Altersflecken zur äußeren Anwendung mit Rizinusöl geraten. Doch damit nicht genug. Das Öl wird ebenfalls zur Pflege von haaren, Augenbrauen und Wimpern angewendet.
Allgemein wird dem Rizinusöl bei äußerlicher Anwendung eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Narbengewebe weicht es auf, Kopfschuppen werden mit Feuchtigkeit und Mineralien versorgt und Haarwurzeln werden gekräftigt und zum Wachsen animiert.

Was passiert nach der Anwendung?

Sie wird in erster Linie geglättet und zum arbeiten animiert. Ihr wird Feuchtigkeit gespendet und gleichzeitig legt sich ein schützender Schirm um die Haut. Auch heilen Verletzungen wie Abschürfungen, Schnitte und andere Wunden schneller, wenn sie mit Rizinusöl behandelt werden. Es ist die besonders entzündungshemmende Wirkung des Öls, das hier zu einer schnelleren Wundheilung führt. Schließlich können auch Kompressen, Umschläge und Auflagen mit dem Rizinusöl gemacht werden. Diese können auf entzündete oder grundsätzlich wunde Körperstellen aufgelegt werden. Ein Umschlag mit Rizinusöl wirkt wärmend. Er wirkt wohltuend und schmerzlindernd.
Bei einigen Menschen wurde in unangenehmes Jucken mit der Anwendung festgestellt. Ist dies der Fall, kann auf ein anderes Wundermittel aus der Natur als Alternative gegriffen werden. Andernfalls ist das Rizinusöl in seiner Intensität abzuschwächen oder die Anwendung als solche zu verkürzen. Auch in der Schwangerschaft wird von einer äußeren Anwendung und Behandlung mit dem gelben Öl aus dem subtropischen Wunderbaum abgeraten.

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Abführen mit Rizinusöl

Rizinusöl Abführmittel WCWofür Rizinusöl besonders bekannt ist, ist seine abführende Wirkung. Neben Glaubersalz ist es das wohl natürlichste Mittel aus der Natur, um Magen und Darm einer gründlichen Reinigung zu unterziehen. Wer unter ständiger Verstopfung zu leiden hat oder mit aufgeblähtem Mägen kämpft, der kann mit einem Tropfen Rizinusöl Abhilfe schaffen. Auf Dauer ist das Öl aber keine Lösung. Wer chronisch mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, der schaut besser auf seine Ernährung, Lebensweise und wieviel Flüssigkeit man trinkt.
Weil das Rizinusöl aber so gute Ergebnisse bringt beim Abführen, wird es gerne und oft zu Beginn von Reinigungs-, Fasten- und Entschlackungskuren verwendet. Mit einer Therapie und etwas mehr der guten Tropfen wird der Körper von Schlacken anderen Giftstoffen gereinigt. Das Rizinusöl hilft dabei nicht unmittelbar Giftstoffe und Ablagerungen aus dem Körper zu transportieren, sondern aktiviert Körpereigene Stoffe und Mechanismen, die sich eben um diesen Abtransport sorgen.

Wie das Rizinusöl in seiner Anwendung wirkt

Öle werden vom menschlichen Organismus im Zwölffingerdarm gespalten. Hierbei wird ein Hormon in der Darmwand frei gesetzt, dass in den Blutkreislauf eintritt. Von hier aus gelangt es unmittelbar in die Bauchspeicheldrüse und die Gallenblase. Diese werden aktiviert. Das hier bei entstehende Sekret ist maßgeblich an der Verdauung beteiligt und hilft bei der Zersetzung verbrauchter Nährstoffe, Mineralien und Ballaststoffen. Mit Rizinusöl wird der Darminhalt besonders nachhaltig und gründlich gereinigt. Auch die in Leber und Dickdarm sich ablagernden Gifte, Schwermetalle oder Tablettenrückstände werden mittels des Rizinusöls aus den Organen besser befreit und gespült.

Zuviel des Guten ist aber auch für den menschlichen Organismus nicht gut und daher ist das Rizinusöl nur in geringen Mengen einzunehmen. Bei zu häufigem Einsatz entsteht die Gefahr von Gallensteinen, Kolitis und anderen Drüsenerkrankungen. Doch diese Nebenwirkungen sind in nur ganz wenigen Extremfällen bekannt.