raffiniertes Rizinusöl

Das raffinierte Rizinusöl

Das Rizinusöl, auch genannt Ricinusöl war schon im Alten Testament bekannt. Als wirksames Arzneimittel ist es heutzutage im pharmazeutischen Bereich auch unter dem Namen Kastoröl bekannt. Die Eigenschaften des Öls die zu dieser Namensgebung geführt haben sind unter anderem die Färbung, die von leicht gelblich über farblos bis hin zur Durchsichtigkeit geht. Dabei ist der Geruch des Rizinusöl unvergleichbar und einzigartig. Der Geschmack ist sehr mild und trotzdem ist der Verzehr unangenehm. In manchen Fällen kann der Gebrauch auch zu einem leichten Kratzen im Hals führen. Es sollte damit es seine heilende Wirkung behält immer verschlossen gehalten und vor Licht geschützt gelagert werden. Aufgrund des hohen Anteils an Rizinolsäure der an Triglyceride gebunden ist. Diese zerfallen schnell unter der Einwirkung von Licht oder Sauerstoff.

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Gewinnung von raffiniertem Rizinusöl

Rizinusöl raffiniertDie Gewinnung des Rizinusöl erfolgt aus den Samen des Wunderbaums. Dieser wird in den tropischen Sommergebieten dieser Erde angebaut. Dabei ist er äußerst empfindlich was das Klima und die Luftfeuchtigkeit angeht. Werden die Samen dann reif geerntet enthalten sie zwischen 40 bis 50 Prozent des Öls. Der Rest sind Proteine, Rohfasern und Asche. Nach der Ernte erfolgt die Pressung. Dabei werden die Samen vorher erhitzt.
Ist das erste Öl gewonnen bleibt ein Rest an Rizinusöl im Presskuchen. Dieser wird zunächst noch einmal behandelt. Anschließend geht das Öl zur Raffination. Dort wird es entschleimt, entsäuert und mit Wasserdampf behandelt. Wird das Öl noch aufgehellt so erfolgt eine Zugabe von Tonmineralien oder Aktivkohle. Abschließend wird das Öl im Vakuum als dünner Film kurzzeitig noch einmal auf bis zu 230°C erhitzt.

Anwendungsgebiete des Rizinusöl

Rizinusöl wird nicht nur im maschinellen Bereich verwendet, sondern auch im medizinischen Bereich. Dabei hilft es besonders bei Verstopfungen da es vom Darm nicht aufgenommen und verarbeitet wird. Auch als Hautpflegemittel kommt es zum Einsatz. Gerade bei Erkrankungen die auf der Haut entstehen. Das sind unter anderem Narben, Hautschuppen, Altersflecken und Hämorrhoiden. In der Kosmetika findet man es ebenfalls wieder und als Lösungsmittel sind die Eigenschaften des Rizinusöl perfekt. Bei Geburtswehen wird es als sogenannter „Wehencocktail“ verabreicht, um die Wehen zum Einsatz zu bringen.

Seine Wirkung

Die Wirkung des Rizinusöl ist abführend, da es die Aufnahme von Wasser über den Darm verhindert. Es regt nebenbei die Bewegungen im Darm an. Andere Medikamente sollen während der Verwendung von Rizinusöl nicht zusätzlich mit eingenommen werden, aufgrund des erhöhten Kaliumverlustes des Körpers verstärkt sich die Wirkung vieler Stoffe. Weiterhin ist es nur zum kurzfristigen Gebrauch und zur symptomatischen Behandlung gedacht. Längere Einnahmezeiträume können den Körper bezüglich dem Nährstoffhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen.
In der Schwangerschaft und während der Stillzeit ist eine Benutzung nicht förderlich für die Gesundheit des Kindes und der Mutter.

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Mögliche Nebenwirkungen

Zu den Nebenwirkungen zählen vorrangig Bauchschmerzen, starker Durchfall und Übelkeit. Bauchschmerzen treten oft dann auf wenn die Säure nicht richtig vom Magen angenommen wird und somit eine Übersäuerung entsteht. Längere Einnahme, das heißt zwischen 3 bis 4 Tagen kann zu Elektrolytverlust führen und damit zu Müdigkeitserscheinungen. Wer das Rizinusöl selbst kalt herstellt, der riskiert eine Vergiftung da das Öl dann das Gift Ricin enthält.

Einnahme nicht förderlich

Der Einsatz von Rizinusöl ist nicht gesundheitsfördernd bei Überempfindlichkeit, Darmverschluss und Verschluss der Gallenwege. Es sollte schon vor einem Darmverschluss zum Einsatz kommen. Bei entzündlichen Darmerkrankungen besteht ebenfalls die Gefahr das Rizinusöl der Auslöser dieser sein kann. Bauchschmerzen dessen Ursache unbekannt ist und bei Kindern unter 12 Jahren wird ebenso von einer Anwendung des Rizinusöl abgeraten. Es sollte nur eingesetzt werden, wo es effektiv helfen kann. Eine Einnahme sollte nicht erfolgen wenn keine Erkrankung vorliegt.

Die Dosierung von Riziusöl

In der Regel werden 1 bis 2 Esslöffel am Tag eingenommen. Die Wirkung tritt dabei 2 bis 3 Stunden verzögert ein. Ist die Dosis geringer kann es auch passieren, dass die Wirkung später einsetzt als die beschriebenen 2 bis 3 Stunden.