als Abführmittel

Rizinusöl als Abführmittel

Aus dem Samen der Rizinuspflanze, welche ihren Ursprung in Afrika oder Indien hat, wird das Rizinusöl gewonnen. Dieses Verfahren ist sehr aufwendig. Das fertige Öl ist nach der Filterung ungiftig. Außerdem ist es farb- und geruchslos. Wegen seiner abführenden Wirkung, ist das Rizinusöl als bewährtes Hausmittel bekannt. Mittlerweile gibt es die Pflanze auch in vielen anderen Ländern.

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Ein natürliches Abführmittel

Rizinusöl Abführmittel WCRizinusöl ist ein natürliches Abführmittel. Nach der Einnahme tritt innerhalb weniger Stunden eine Wirkung ein. Es sollten allerdings nicht mehr als zwei Esslöffel eingenommen werden. Der Geschmack ist etwas eigenwillig, daher kann es bei Bedarf auch mit anderen Flüssigkeiten (außer Alkohol und andere abführende Mittel) gemischt werden. In Apotheken werden unterschiedliche Produkte, die Rizinusöl enthalten, z.B. Kapseln als Alternative zum Rizinusöl selber angeboten. Die Dosierungen sind dabei teils unterschiedlich und sollten beachtet werden. Das Rizinusöl sollte in einer dunklen Flasche oder an einem dunklen Ort aufbewahrt werden.

Menschen, die auf Grund des eigenen Geschmacks nicht das Öl selber einnehmen möchten, haben die Möglichkeit auf die anderen Präparate zurück zu greifen. Die bereits angesprochene Kapselform ist geschmackslos, allerdings setzt hier die Wirkung etwas später ein.

Einnahme von Rizinusöl

Die Einnahme erfolgt am besten morgens und auf nüchternen Magen. Hierbei werden Enzyme freigesetzt und die Darmschleimhaut wird gereizt. Somit können Wasser und Elektrolyte in den Darm gelangen. Dies hat zur Folge, dass der Stuhl weicher wird und Enzyme gehemmt werden. Dadurch erhöht sich die Darmtätigkeit und führt so zum gewünschten Ergebnis. Das Rizinusöl als Abführmittel hat einen sehr starken Effekt. Es ist ideal für kurzfristige Verstopfungsprobleme. Der Inhaltsstoff Ricinolsäure ist für die abführende Wirkung verantwortlich.

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Die drei wichtigsten Eigenschaften des Rizinusöls sind also die Anregung der Darmaktivität, sowie der Wasserentzug aus dem Darm und die Verringerung der Wasseraufnahme.

Aber auch bei natürlichen Mitteln sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel eingenommen wird. Bei Rizinusöl handelt es sich um ein stärkeres Mittel mit einer hohen Wirkung. Es können auch Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen bei einer Überdosierug auftreten. Auch ein erhöhter Wasserverlust ist möglich. Daher ist das Rizinusöl nicht dauerhaft einzunehmen. Des Weiteren kann es bei einer dauerhaften Einnahme zu Kaliummangelerscheinungen kommen. Dies führt dann wiederum zu anderen Erkrankungen.

Wann sollte man Rizinusöl nicht einnehmen?

Auf keinen Fall darf Rizinusöl als Abführmittel eingesetzt werden, wenn es sich um einen Darmverschluss oder entzündete Darmerkrankungen handelt. Auch bei bekannten Gallenproblemen oder anderen Bauchbeschwerden ist immer zunächst Rücksprache mit einem Arzt zu halten. Ebenfalls ist das Rizinusöl für Schwangere nicht empfehlenswert und vor allem zum Ende der Schwangerschaft (kann die Geburt einleiten), sowie für Kleinkinder verboten.

In dem Samen der Rizinuspflanze befindet sich ein Gift, welches bei der Herstellung des Öls vollständig entfernt wird. Das Öl wird kalt gepresst und somit wird das Gift nicht mit übertragen. Da die Samen also giftig sind, wird empfohlen, das Öl nicht selbst herzustellen.

Darmreinigung mit Rizinusöl

AbführmittelWer gern einmal eine Darmreinigung vornehmen möchte, kann dazu ebenfalls das Rizinusöl verwenden. Normalerweise reinigt sich der Darm durch die natürlichen Darmbakterien von selbst. Werden dem Körper allerdings nicht ausreichend Nährstoffe zugefügt, bleiben die Abfallstoffe auch im Darm. Somit wird auch das Immunsystem geschwächt. Daher ist zum Beispiel während des Fastens eine regelmäßige Darmreinigung unbedingt notwendig. Die Reinigung kann durch einen Einlauf oder durch orale Einnahme erfolgen. Ist der Darm einmal komplett gereinigt, verschwindet auch das Hungergefühl und das Fasten fällt nicht schwer. Das Abführen mit Rizinusöl ist auch sehr verträglich und angenehm. Eine gute Methode dazu ist eine Mischung aus dem Öl, Ahornsirup und warmen Wasser. Da das Öl selber nicht so einen angenehmen Geschmack hat, ist dieser Mix für einige angenehmer. Aber wie bereits erwähnt, ist das Öl nur zu Anfang der Fastenzeit empfehlenswert, um den Darm einmal komplett zu entleeren. Da während der Fastenzeit dem Körper sowieso nichts mehr zugefügt wird, würde die weitere Einnahme des Öls nichts bringen, da der Darm sowieso schon entleert ist.

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Von einer Verstopfung wird gesprochen, wenn der Stuhl sehr hart und ein Gang zur Toilette weniger als dreimal pro Woche möglich ist. Das Rizinusöl ist in Apotheken und Drogerien frei erhältlich.